Der einzige Gradmesser
fuer die Krise des Kapitalismus
ist der Organisierungsgrad der Kraefte
die ihn zerstoeren wollen.


You can be black as the crow
you can be white as snow
and if you don't know
and ain't got no dough
then you can't go
and that's for sho'

Lewis H. Michaux
Black Bookstore, Harlem, 1973

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RaAupe: Stammtische & Sitzungen

Stammtische jeden ersten Montag ab 19:00 Uhr,
an der Gueterstr. 8 (WBG Warmbaechli,Zweiter Stock).

kommende Veranstaltungen
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5.Maerz 2018
Wie sind Angriffe auf die Bildung zu stoppen?

Input und Diskussion | Montag | 5. Maerz 2018 | ab 19 Uhr | Cafe Toujours |
Freiburgstrasse 131 | Kinderbetreuung moeglich
Was bedeutet es, wenn bei der Bildung abgebaut wird? Das diskutieren wir mit
einem Aktivisten von Aktion_Bildung. Dieses schweizweite Buendnis aus Studieren-
denorganisationen plant derzeit die dezentrale Aktionswoche Bildungsaufstand,
die mit einer gemeinsamen Demonstration gegen den Bildungsabbau am 24. Maerz in
Bern endet.

Zusammen versuchen wir:
- zurueckzublicken und fragen, was im Kanton Bern die entscheidenden Angriffe auf
die Bildung in der juengeren Vergangenheit waren und wer wie darauf reagiert hat.
- die aktuelle Situation zu analysieren und die aktuellen Akteure fuer und gegen
den Abbau zu benennen.
- zu skizzieren, welches emanzipative Perspektiven des Widerstands im Bildungs-
bereich sind.

Kommst du?

raAupe.ch | bildungsaufstand.ch
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2. April. 2018
19:00 in der Gueterstrasse 8, 2.Stock WBG Warmbaechli.

Depressive Erfahrungen im widerstaendigen Alltag
Wir alle kenen Menschen mit Depressionen - sie scheinen irgendwie zu dieser Zeit
dazu zu gehoeren, so richtig spricht man aber doch nur selten ueber sie.
Wir wollen uns am oeffentlichen Stammtisch damit beschaeftigen, was depressive
Erfahrungen fuer unseren widerstaendigen Alltag bedeuten: Inwiefern koennen Depre-
ssionen in politischen Gruppen auch als Ressourcen fuer politische Aktionen versta-
nden werden und welche Strategien gibt es, damit Menschen mit Depressionen nicht
aus unseren Strukturen rausfallen?
Wir diskutieren anhand des Textes "Good for Something: Depressive Erfahrungen als
politische Fragestellung" (den man aber nicht unbedingt gelesen haben muss) und
unserer eigenen Erfahrungen ueber den Zusammenhang von Depressionen, Kapitalismus
und kollektive Strukturen.

Text: https://www.klassegegenklasse.org/good-for-something/
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vergangene Veranstaltungen

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Das RaAupe-Manifest

Die bisherigen Grundlagen dieses Projekts.
Wir sind diese am stetigen aushandeln und
aktualisieren, am pruefen, verwerfen und wiederaufnehmen
und bessere Loesungen finden.
Momentan wird das Manifest ueberarbeitet und aktualisiert.

Das Manifest

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7/7 Idee der Kollektivierung von Zeit


Wir versuchen die uns zu Verfuegung stehende Zeit
zu kollektivieren. Die Grundidee heisst 3-1-1-1-1.
Dies heisst 3 Teile Lohnarbeit, 1 Teil Carearbeit,
1 Teil politische Intervention, 1 Teil antikapital-
istische Produktion und 1 Teil politische Bildung.
Natuerlich ist dies ein Ideal und wir sind teilweise
weitentfernt davon dies in der Praxis umzusetzen.

Das Prinzip 3-1-1-1-1

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3/7 Lohnarbeit


Wir sehen die Lohnarbeit als "notwendiges Uebel" an,
zu dem wir im momentanen kapitalistischen System ge-
zwungen sind um zu ueberleben und uns andere Moeglich-
keiten, bzw.zum System oppositionelle Infrastrukturen
und Handlungsmoeglichkeiten aufzubauen. Durch die gem-
einsame Oekonomie, d.h. eine gemeinsame Kasse in die
alle alles einzahlen und aus der alle alles was sie brauchen
nehmen, versuchen wir die Zwaenge im kapitalistischen
Alltag zu entschaerfen und Raum fuer Widerstand und
Selbstbestimmung zu schaffen.

Lohnarbeit

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1/7 Carearbeit


Wir sehen Carearbeit als einen sehr wichtigen Bestand-
teil unseres Lebens an. Im aktuellen System ist Care-
arbeit entweder unentlohnt oder schlecht bezahlt. Sie
wird groesstenteils wie selbstverstaendlich von Frauen
erbracht. In unseren Augen ist dies weder selbstverständ-
lich noch fair. Der Kapitalismus braucht unentgeldliche
Arbeit, d.h. Sklaverei um ueberhaupt zu funktionieren.
Wir wollen uns Geschlechter(Gender-)uebergreifend praktisch
organisieren, damit Carearbeit aufgeteilt wird und alle
die Zeit haben sich von ihren Fesseln zu befreien.

Carearbeit

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1/7 Antikapitalistische Produktion


Um an politischer Staerke und Unabhaengigkeit zu gewinnen
brauchen wir eine eigenstaendige Produktion. Die Produkt-
ionsmittel muessen Vergemeinschaftet sein, das heisst allen
am Kollektiv beteiligten Personen gehoeren. Die Produkte
sollen nicht verkauft werden, wie im Kapitalismus ueblich,
sondern unter Kompliz*innen "fliessen" ohne einen Gegenwert
erbringen zu muessen. Globalgesehen gibt es eine dem kapital-
istischen System "nicht-wohlgesonnene" Bewegung, die sich
untereinander materiell unterstuetzen koennte ohne der kapital-
istischen Wirtschaft ausgeliefert zu sein.

Anti-Kap-Prod

V.unk.Prod.

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1/7 politische Bildung


Um in der Lage zu sein die Welt in der wir leben zu
begreifen muessen wir voneinander lernen. Um zu ver-
stehen warum uns der Kapitalismus "komisch" vorkommt
oder warum wir uns in vielen Situationen nicht gut
oder ausgeliefert fuehlen brauchen wir Bildung. Um
Ohnmacht gegenueber den vorherschenden Verhaeltnissen
zu ueberwinden und Alternativen fuer unser Leben zu sehen
brauchen wir Bildung. Bei RaAupe versuchen wir voneinander
zu lernen und Ideologiegrenzen zu ueberwinden.

Politische Bildung

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1/7 politische Intervention


Um die Welt zu aendern muessen wir uns in ihr bewegen,
die Grenzen spueren die uns und anderen gesetzt wurden
und Unrecht ankreiden und bekaempfen. Wir muessen solidarisch
mit Verfolgten und Rechtlosen sein und Sie in ihrem Kampf
um Wuerde und Selbstbestimmung unterstuetzen. Wir wollen
uns untereinander in den verschiedenen Kaempfen und politischen
Interventionen praktisch unterstuetzen und politisch wirksamer
und sichtbarer werden.

Politische Intervention

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Kontakt

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