KriBi

Der nächste kritische Bildungsabend:

Mo, 2. September | Znacht: 18:30 Uhr | Beginn: 19:30 Uhr | Schluss: 21:30 Uhr | Bern Café LeChoix (Treffpunkt Untermatt) | Bümplizstrasse 21

Was lernen wir von der Bolivarischen Revolution in Venezuela?

1998 wurde Hugo Chávez zum Präsidenten von Venezuela gewählt. Die von Chávez angeführte Bolivarische Revolution leitete einen Prozess massgeblicher Verbesserungen in den Lebensbedingungen der Mehrheit der Bevölkerung ein – zum Missfallen der lokalen und internationalen Eliten, allen voran der US-Regierung. Mit dem Tod von Chavez 2013 und der Wahl von Nicolás Maduro zu seinem Nachfolger verstärkten sich die wirtschaftlichen, politischen und medialen Angriffe gegen die Bolivarische Revolution. Die von der US-Regierung und ihren europäischen Verbündeten, inklusive der Schweiz, verhängte illegale Blockade gegen Venezuela hat seit Mitte 2017 mehr als 40’000 Menschenleben gefordert.

Wir wollen uns an diesem kritischen Bildungs-Abend mit den Hintergründen der Bolivarischen Revolution und der sich zunehmend verschärfenden Konterrevolution befassen:
– Was sind die Hintergründe des Bolivarischen Prozesses?
– Was können wir als Linke in Westeuropa von den Prozessen in Venezuela lernen?
– Welche Ziele verfolgen die USA heute mit ihrer Politik in Venezuela und wie berichten die europäischen und schweizerischen Medien über die aktuellen Ereignisse?

Eine Genossin der Jungen PdA Neuchâtel und ein Mitglied der Schweizer Solidaritätsbewegung ALBA Suiza, die sich seit längerer Zeit mit der Politik Venezuelas befassen und diesen Frühling das Land bereisten, geben einen Input zu den Hintergründen und erzählen uns von ihren Eindrücken von diesem Frühling.